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Hugo

Kurz und knapp: 

Hugo nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise zu den zauberhaften Anfängen des Kinos. Diesen Zauber wiederzuerwecken gelingt Scorsese vor allem durch die filmischen Mittel der Kameraführung und der Ausstattung. Die Story selbst versinkt dagegen allzu oft in sentimentalem Kitsch.

Meine Wertung: 
6

Filmography links and data courtesy of The Internet Movie Database.

Die Stunde der Wahrheit?

"Was ist Wahrheit?" fragte Pilatus und wartete nicht auf die Antwort. Vielleicht, weil es keine gibt? Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass es den Herrn Paul-Anton Krüger noch nicht gab, der jetzt in einem online Artikel der Süddeutschen uns verwirrten Lesern erzählt, worum es beim aktuellen Iran-Konflikt in Wahrheit geht: "zu verhindern, dass das Land (gemeint ist Iran) in den Besitz der Bombe kommt."

Im Grunde genommen sollte so ein Schmarren gar nicht ernst genommen werden. Herr Krüger erhält dadurch mehr Aufmerksamkeit als er verdient. Leider erweist sich dieser Kommentar aber als symptomatisch für die durch die Bank gehende unkritische und tendenziöse Berichterstattung zu Iran. Deshalb hier ein Versuch, unseren Teil zur Stunde der Wahrheit beizutragen.

John Sayles Interview

Ein sehr schönes, einstündiges Interview mit dem Independent Filmmaker und Script-Doctor John Sayles. Es wird über sein neues Buch "A Moment in the Sun" und seinen neuen Film "Amigo" berichtet, auf den wir hier in Deutschland wahrscheinlich ewig warten müssen. Außerdem geht es um seine anderen Filme wie etwa "Matewan", "Lone Star", "Sunshine State".

Gerechter Krieg?

In einem Zeit-Artikel hat Jochen Bittner zusammen mit Andrea Böhm dafür plädiert, dass der NATO-Einsatz in Libyen gerecht war. Dieser Artikel hat eine Flut von Kommentaren zur Folge gehabt, auf die Herr Bittner in einem zweiten Artikel reagiert. Er verteidigt seine Behauptung, dass der Krieg gerecht gewesen sei. Neugierig wie ich bin, habe ich mir seine Argumentation einmal angeschaut. Dabei musste ich feststellen, dass sie äußerst armselig ist und in keiner Weise seine Behauptung stützt.

Ich gehe hier nicht auf die fragwürdige und nichts zur Sache beitragende Unterscheidung zwischen "innerer" und "äußerer" Gerechtigkeit ein. Stattdessen möchte ich klären, wann ein Krieg gerecht ist. Es gibt zwei klare und kaum umstrittene Fälle:

  1. Selbstverteidigung
  2. Verhinderung eines Genozids

Beide Fälle sind in Libyen nicht gegeben gewesen, das erkennt auch Herr Bittner an, da er diese beiden Gründe nicht ins Feld führt. Stattdessen führt er ein drittes Kriterium ein: der Einsatz von Gewalt (hier: Krieg) verhindert schlimmere Gewalt.

The Sound of Muzak

Hier ein weiteres Video, das die außerordentlichen Fähigkeiten von Gavin Harrison bestätigt:

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