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Deutscher Titel: 
Walk the Line

Ein weiteres Biopic, diesmal über Johnny Cash. Eine völlig andere Herangehensweise. Hier steht eindeutig im Mittelpunkt die Beziehung zwischen Cash und June Carter. James Mangold, der m.E. nie einen besseren Film gemacht hat als seinen ersten (Heavy), hat auch diesen Film routiniert und unauffällig inszeniert. Es ist alles ein bisschen zu viel Hollywood. Leider ist der Regisseur nicht den Independent-Spuren gefolgt, die er mit seinem ersten Film anvisierte. Der Film ist nicht schlecht, die Geschichte von Cash und Carter anrührend und der obligatorische Vater-Sohn-Konflikt nicht allzu weit in den Vordergrund gestellt. Aber für meinen Geschmack ist er einfach ein bisschen zu gefällig und glatt. Ein besonderes Lob gilt sicherlich den beiden Hauptdarstellern, die nicht nur hervorragend spielen, sondern auch beeindruckend gut singen. Wenn im Abspann dann freilich Cash und Carter das erste Mal zu Gesang kommen, merkt man jedoch, dass dieses "gut" sehr relativ ist...

Meine Wertung: 
8

Filmography links and data courtesy of The Internet Movie Database.