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Deutscher Titel: 
Nicht dran denken

Stefano ist Musiker. Er spielt in einer Punk-Band Gitarre. Damit beginnt auch der Film: mit einem Konzert. Nur endet das Konzert vorschnell, da der Sänger beim Stage Diving keine Unterstützung vom Publikum bekommt und sich den Arm bricht. Der vorzeitig nach Hause kommende Stefano entdeckt dann, dass seine Freundin ihn mit einem Gitarristen einer anderen Band betrügt. So bleibt Stefano nur eins: nach Hause fahren in die Arme der Familie.

Aber auch dort steht nicht alles zum Besten. Der große Bruder Alberto lebt gerade von seiner Frau getrennt und ist dabei die väterliche Fabrik voll gegen die Wand zu fahren. Die Schwester hat das Studium abgebrochen, um mit Delphinen zu arbeiten. Die Mutter besucht Meditationskurse, um ihr verlorenes Glücklichsein wiederzufinden. Jeder ist also ein wenig am Leiden. Da wir aber in Norditalien sind, wird auf hohem Niveau gelitten. Und obwohl die eine oder andere große Überraschung auf Stefano wartet, wissen wir als Zuschauer doch, dass nichts Schlimmes passieren wird.

Der Film stellt intelligent die Frage nach den eigenen Lebensentwürfen und wirft einen liebevoll-kritischen Blick auf die Familie. Ein netter kleiner Film, mit einer bunt zusammengewürfelten Musikauswahl, der unspektakulär und trotzdem geistreich daherkommt.

Meine Wertung: 
6
DVD: 
nicht dran denken bei Amazon

Filmography links and data courtesy of The Internet Movie Database.

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