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Burn After Reading

Deutscher Titel: 
Burn After Reading


Den Filmen der Coen Brüder wird oft vorgeworfen, sie seien zynisch und kalt, hätten keine Sympathie für ihre Figuren. Diesen Vorwurf konnte ich bis zu diesem Film meistens nicht nachvollziehen. Denn in den Vorgängern gab es doch oft die eine oder andere Figur, die liebevoll gezeichnet wurde, zwar auch mit gnadenloser Darstellung ihrer Macken und Fehler, aber trotzdem liebevoll. Das machte diese Figuren gerade sympathisch.

In diesem Film ist es anders. Hier sind die Figuren klar überzeichnet und hysterisch. Keine kann so richtig als Sympathiefigur angesehen werden. Am ehesten gleicht er im Coen Kosmos dem missglückten Versuch eines Remakes von Ladykillers. So schlecht wie Ladykillers ist dieser Film allerdings nicht. So hektisch und hysterisch die Figuren sind, passt es nämlich zur erzählten Geschichte. Die ist herrlich respektlos und nimmt die ganze Paranoia auf den Arm.

Vor allem Brad Pitt ist unvergesslich. Wie er den blöden Chad Feldheimer gibt, ist absolut überzeugend. Auch John Malkovich als cholerischer CIA Mann sowie David Rasche und J.K. Simmons als seine Vorgesetzten sind original Coen Figuren wie man sie liebt.

Meine Wertung: 
6

Filmography links and data courtesy of The Internet Movie Database.

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