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Deutscher Titel: 
Management


Management
Mike (Steve Zahn) ist ein Mitdreißiger. Er lebt bei seinen Eltern in Arizona. Ein richtiges Ziel im Leben hat er nicht. Stattdessen lebt er vor sich hin und untzerstützt seine Eltern beim Führen ihres Hotels. Ganz offensichtlich aber auch nur aus Mangel an anderen Einfällen.

Eines Tages dann ist Sue (Jennifer Aniston) als Gast im Hotel. Mike ist wie ausgewechselt und versucht auf mehr oder weniger unbeholfene Art und Weise, an sie ranzukommen. Es bleibt unklar, ob er so etwas öfter macht. Seine Unbeholfenheit spricht aber eher dagegen. Mehr aus Neugier und um ihn loszuwerden lässt sich Sue darauf ein, dass er ihr an den Hintern fassen darf. Mehr aber auch nicht. Am nächsten Tag allerdings denkt sich Sue: "Warum eigentlich nicht?" und treibt es mit Mike im Waschraum.

Während es für Sue so etwas wie ein One Night Stand war, glaubt Mike die Liebe seines Lebens gefunden zu haben. Er reist ihr nach Baltimore nach, weil er denkt, dass es ihr genauso geht. Da täuscht er sich allerdings. Sue ist wenig begeistert und erwidert seine Gefühle nicht. Vor allem deshalb, weil sie meint, so etwas gar nicht verdient zu haben.

Nach einer kurzen Annäherung zieht sich Sue wieder zurück. Mike gibt allerdings nicht auf und reist ihr quer durch Amerika nach. Bevor es allerdings zu einem Happy End kommt, müssen noch Freundschaften geschlossen, körperliche Misshandlungen von "Ex-Punks" erduldet und das eigene Selbst in einem buddhistischen Kloster gefunden werden.

Der Film lebt vor allem von Steve Zahn, der den herzensguten, aber leicht naiven Mike und sein "Erwachsenwerden" glaubhaft verkörpert. Schön, dass er nach solchen unvergesslichen Nebenrollen wie als Glenn in "Out of Sight" oder der einzigen überhaupt diskutablen Rolle Al in "Sahara" auch einmal den Hauptpart übernehmen darf. Jennifer Aniston ist in erster Linie schmuckes Beiwerk. Das verdient vor allem deshalb einen Kotau, weil sie den Film selbst produziert hat. Vielleicht weiß sie, was sie sich selbst zutrauen kann und was nicht. Man wünscht sich, etwas mehr von den Nebenrollen zu sehen. Vor allem Margo Martindale als Mikes Mutter oder Woody Harrelson als "Ex-Punk" sind ein Genuss und ihre Auftritte sind kleine Perlen.

Der Film macht Spaß. Er schneidet existentielle Fragen an wie etwa "Was will ich vom Leben?" Das macht er ganz unbeschwert und ohne ins Grüblerische zu verfallen. Deshalb bietet er kurzweilige Unterhaltung.

Meine Wertung: 
5
DVD: 

Management bei Amazon

Filmtipps zum Thema: 

Jennifer Aniston hat vor allem in The Good Girl (Link zu Amazon) überzeugt. Als Komödie der etwas derberen Art bietet sich etwa Along Came Polly an (Link zu Amazon), vor allem wegen Philip Seymour Hoffman.

Steve Zahn: Out of Sight, Hamlet (als Rosencrantz), Sunshine Cleaning Und natürlich: Reality Bites

Woody Harrelson und Margo Marindale haben fast immer gute Filme gemacht. Hier nur ein paar: Million Dollar Baby, Wag the Dog, Walk Hard: The Dewey Cox Story, No Country for Old Men, The Walker, A Prairie Home Companion und und und

Filmography links and data courtesy of The Internet Movie Database.

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