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Charlie and the Chocolat Factory

Deutscher Titel: 
Charlie und die Schokoladenfabrik

Tim Burtons Film strotzt nur so vor Phantasie. Aber dennoch ist es ein eher leerer Film. Die Story ist so banal und hanebüchen, dass man schon fast gar nicht glauben mag, dass er von Burton ist. Klar, es gibt besonders vom Design her Erkennungsmerkmale. Und schließlich spielt auch Johnny Depp mit, der wie immer eine gute Performance hinlegt. Leider kenne ich die Vorlage von Roald Dahl nicht, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass sie eigentlich ein bisschen satirischer ist. Ich meine, der Film schreit ja geradezu danach. Er ist es zwar an einigen Stellen auch - die klischeehafte Darstellung der Amerikaner, Briten und Deutschen ist schon streckenweise komisch. Aber oft fehlt dann doch der richtige Biss.

Die Versöhnungsszene zwischen Christopher Lee und Johnny Depp ist zwar toll, aber leider kann man nicht so ganz vergessen, was dahinter steckt. Die Erziehung des Vaters war eben nicht darauf angelegt, nur das Beste für den Jungen zu wollen. Sie hatte auch etwas Sadistisches. Das fand ich schon etwas problematisch. Na ja, und dann gibt es dem Ganzen naürlich auch so etwas Zuckersüßes, was zwar zur Schokoladenfabrik passt, aber eben nicht mehr zu dem satirischen Ton des Anfangs. Der Film ist mir etwas zu wenig ausbalanciert.

Meine Wertung: 
4

Filmography links and data courtesy of The Internet Movie Database.