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Children of Men

Deutscher Titel: 
Children of Men

Der Film nach dem einzigen Roman (nicht-Krimi) von P.D. James erzählt eine düstere Zukunftsvision. Die Menschheit scheint unfruchtbar geworden zu sein. Die reichen Länder, in diesem Fall vor allem England, schotten sich ab und schieben Ausländer ab bzw. sperren sie in so genannte Auffanglager. Ein Mann, der offensichtlich angesichts des Verfalls schon längst resigniert hat, wird durch ein junges Mädchen, das schwanger ist, wieder vom Wert des Lebens überzeugt und tritt als ihr Beschützer auf. Dabei muss er sich nicht nur gegen die faschistoide Regierung zur Wehr setzen, sondern auch gegen die selbst ernannten Freiheitskämpfer, die die junge Schwangere für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen und dabei auch nicht vor Mord zurückschrecken. Clive Owen ist wie in den meisten Filmen sehr überzeugend. Michael Caine hat eine erinnerungswürdige Nebenrolle. Der Tod von Julianne Moore kommt so überraschend, dass man schon fast an Brad Pitt in Meet Joe Black denken muss. Und die Bürgerkriegsszene im Auffanglager sucht wirklich ihresgleichen. Es ist alles mit einer Fahrt und unsichtbaren Schnitten gefilmt, so dass man sich wirklich mitten drin befindet. Diese Sequenz kann sich wirklich mit den besten der besten messen, zum Beispiel mit Kubricks Full Metal Jacket oder mit Scotts Black Hawk Down.

 

Meine Wertung: 
8

Filmography links and data courtesy of The Internet Movie Database.