Skip to main content

Bourne Ultimatum, The

Deutscher Titel: 
Bourne Ultimatum, Das

Schon am Ende des zweiten Teils der Jason Bourne Trilogie haben wir erfahren, welches der richtige Name von Bourne (Matt Damon) ist: David Webb. Pamela Landy (Joan Allen) teilte ihn Bourne am Telefon mit, bevor sie erfuhr, dass er ihr über die Schulter schaute.

Dieses Ende ist der Beginn des Showdowns im letzten Drittel des dritten Teils. Bourne ist wieder "nach Hause" gekommen und wird jetzt seine Amnesie gänzlich überwinden. Vorher ist er natürlich noch durch halb Europa gejagt worden. Den Drehbuchautoren muss man ob dieses Kunstgriffs schon ein Kompliment machen. Denn so schaffen sie es, eine Geschichte, die man eigentlich schon als beendet angesehen hatte, wieder aufzunehmen und mit einem komplexeren Hintergrund auszustatten.

Die richtigen Bösewichte sitzen nämlich nicht in Russland oder sonstwo, sondern an der Spitze der Institutionen, also der CIA. Sie haben geheime Operationen ins Leben gerufen, um frei von bürokratischen Abläufen, Aktionen zu starten. Als der eigentliche Skandal wird allerdings gar nicht dieses Vorgehen behandelt, sondern dass dabei eben auch US-Bürger ermordet wurden. Na ja, das ist vielleicht dem Realismus des Films geschuldet.

Der Film steht seinen Vorgängern in nichts nach. Greengrass ist ein überzeugendes Sequel gelungen. Von der Machart unterscheidet sich Bourne Ultimatum nicht von seinem Vorgänger. Es wird viel mit Handkamera und mit Schnitt gearbeitet, wie es sich beim Actionfilm eingebürgert hat. In dieser Hinsicht ist der Film hochprofessionell gemacht und kann sich mit den besten Actionfilmen messen. Da auch die Story interessant ist - selbst wenn im Grunde genommen die gleichen Muster abgespielt werden - und der Film gute Schauspieler wie David Strathairn oder Albert Finney zu bieten hat, macht er Spaß und bietet gute Unterhaltung.

 

Meine Wertung: 
8
Filmography links and data courtesy of The Internet Movie Database.