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Poesie

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Götzendämmerung

Götzendämmerung

Schließ' Dein Maul, Du Ungeheuer!
Die Lüge kriecht aus Dir hervor.
Wahrlich, Du Untier, falsch ist alles an Dir,
und so brüllst Du, die Wahrheit zu übertönen.
Ein neuer Götze, alles verschlingend und wiederkäuend.

Auch wir dienten Dir, kaltes Ungeheuer, vom Kampfe müde,
geködert vom Glück auf dem Thron im Schlamm.
Das Sterben der Vielen, das sich Leben preist,
wo der langsame Selbstmord Aller "das Leben" heißt.
Doch übel riechst Du, Untier, im Dampfe Deiner Menschenopfer.

Lasst uns die Fenster einschlagen und ins Freie springen!
Hinfort vom Götzen und seinen Affen, den Unvermögenden,
Reichtümer anhäufend, die sie immer ärmer machen.
Frei steht uns auch jetzt noch die Erde,
die Sitze, um die der Geruch stiller Meere weht.
Frei steht uns ein freies Leben,
und wer wenig besitzt, wird um so weniger besessen.

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Referenzpunkt

Referenzpunkt

Unter blaugrauem Himmel,
unter bleischweren Wolken,
unter glutroten Pforten,
schreit mein Herz nach Dir.

In strahlendem Sonnenschein,
in Regen und Sturm,
in tropischer Schwüle,
suche ich nach Dir.

In jeder Gasse,
in jedem Geschäft,
in jedem Bus,
in jeder Tram,
in jedem Auto,
halt ich Ausschau nach Dir.

Die Straßen sind mir leer und tot.
Was kümmern mich die Menschen?
Du bist weg,
zurück bleib ich alleine,
verlasse diesen Ort
und weine.

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